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Auto soll vorgefahren und Demonstranten bei Anti‑Rassismus‑Marsch in Melbourne getroffen haben; Polizei untersucht

In Broadmeadows sagen Teilnehmer einer Anti‑Rassismus‑Demonstration mit mehr als 150 Personen, dass am 25. Juli ein Auto auf die Gruppe zugerast sei und einen Demonstranten getroffen habe; die Polizei von Victoria untersucht den Vorfall.

Von Redação Ponto Chave·12/08/2026 22:12·3 Min. Lesezeit·59 Aufrufe
Anti‑Rassismus‑Demonstration in Broadmeadows
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Die Polizei von Victoria untersucht eine Anzeige, wonach ein Auto am Rande der nördlichen Vororte Melbournes in Broadmeadows absichtlich mit hoher Geschwindigkeit auf einen Demonstranten während einer Anti‑Rassismus‑Demonstration zugefahren sein soll. Der Vorfall ereignete sich am 25. Juli und laut Teilnehmern traf das Fahrzeug das Bein eines Mannes.

Was passiert ist

Mehr als 150 Personen nahmen an einer "peaceful community rally" teil, die nach Redebeiträgen zum Broadmeadows Town Park zog und eine Fahrspur der Tanderrum Drive besetzte. Augenzeugen berichten, dass ein Auto, das in dieselbe Richtung fuhr, hupte, dass ein Mitfahrer zweimal die Tür öffnete, als ob er versuchen wollte, Menschen wegzudrängen, und dass das Fahrzeug beim Vorbeifahren an der Gruppe nicht langsamer wurde.

Ein der Redaktion vorliegendes Video zeigt einen Demonstranten am Rand der Gruppe, der sich umdreht, als sich das Auto nähert, und scheinbar gegen das Fahrzeug tritt; anschließend trifft das Auto die Beine des Mannes und beschleunigt. Das Opfer, das um Anonymität bat, sagte, vor dem Aufprall rassistische Beleidigungen von einem Insassen des Autos gehört zu haben. Die Worte sind im Video nicht hörbar, aber zwei weitere Teilnehmer erklärten, sie hätten sie gehört.

Wer betroffen war und die Reaktion der Organisatoren

Der Mann, der getroffen wurde, sei 43 Jahre alt, laut Angaben in den Beweismitteln, und andere Teilnehmer sagten, das Ereignis habe Traumata ausgelöst, auch bei Kindern und Anwohnern mit Migrationshintergrund. Die Organisatorin Athiya Zameer reichte im Namen der Gruppe eine formelle Beschwerde bei der Polizei ein, forderte Maßnahmen gegen den Fahrer und nannte die emotionale Auswirkung auf die Gemeinschaft.

Sue Bolton, Stadträtin der Merri‑bek Socialist Alliance und eine der Organisatorinnen, sagte, der Vorfall stehe im Gegensatz zum Ziel der Veranstaltung – Unterstützung für jene, die sich durch den Anstieg anti‑einwanderungsfeindlicher Rhetorik eingeschüchtert fühlten – und wies darauf hin, dass die Gruppe die Polizei in den Tagen zuvor informiert und telefonisch die Bestätigung erhalten habe, dass es eine Polizeipräsenz geben werde, was jedoch nicht eintrat.

Ermittlungen und polizeiliche Reaktion

Als Reaktion auf die Beschwerde der Gruppe deutet ein dem Guardian Australia vorliegendes Dokument an, dass die Polizei über die Veranstaltung informiert war und der Vorfall "being actively investigated" werde. Die Behörde erklärte, sie sei bestrebt sicherzustellen, dass die Vorwürfe sorgfältig geprüft werden, lehnte jedoch eine Antwort darauf ab, warum Beamte der Veranstaltung nicht wie von den Organisatoren erwartet beiwohnten.

Die Landesabgeordnete der Greens, Anasina Gray‑Barberio, die an der Demonstration teilnahm, den Vorfall mit dem Auto jedoch nicht beobachtete, sagte, die Gemeinschaft erwarte eine dringende und entschlossene Reaktion, und Communities of colour verdienten die Gewissheit, dass Fälle von Gewalt oder Rassismus ernsthaft behandelt würden.

Wie es weitergeht

Laut den Beweismitteln meldeten mehrere Personen den Vorfall in den Stunden und Tagen danach bei der Polizei. Die laufenden polizeilichen Ermittlungen sollen die Dynamik des Zusammenstoßes, das Verhalten der Insassen des Fahrzeugs und mögliche Motive klären, bevor rechtliche Schritte angekündigt werden.

Leserinnen und Leser, die den Vorfall beobachtet haben oder über weitere Bilder oder Informationen verfügen, sollen nach Maßgabe des in den Beweismitteln beschriebenen Vorgehens von den Behörden im Verlauf der Ermittlungen kontaktiert werden.

Verwendete Quelle: The Guardian - World

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