Technologie

Amazon erhöht Preise für Fire TV, Echo und Kindle um bis zu 60%

Amazon hat die Preise seiner Hardware-Linie – darunter Fire TVs, Echos, Kindles und Eeros – um bis zu 60% angehoben.

Von Redação Ponto Chave·25/08/2026 20:42·3 Min. Lesezeit·22 Aufrufe
Amazon — Public domain, via Wikimedia Commons
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Titelbild: Amazon — Public domain, via Wikimedia Commons.

Amazon hat die Preise für seine Hardware-Geräte um bis zu 60% erhöht, ein Schritt, der sowohl Einstiegsmodelle als auch teurere Geräte der Marke sofort verteuert. Ein Bericht von TechCrunch verzeichnet, dass Preisüberwachungsseiten die Anstiege innerhalb von weniger als 48 Stunden festgestellt haben; das Unternehmen führt den Druck auf die Preise auf gestiegene Kosten für Speicher- und Speicherkapazitätskomponenten zurück.

Welche Produkte teurer wurden und Beispiele für das Ausmaß

Die Erhöhungen betrafen mehrere Produktfamilien: Fire TVs, Echos, Kindles und Eeros, wie TechCrunch ermittelte. Die Preissprünge wirkten sich sowohl auf Einstiegsmodelle als auch auf höherwertige Geräte innerhalb dieser Reihen aus.

Preisüberwachungsseiten wie CamelCamelCamel zeigten den abrupten Anstieg in kurzer Zeit. Ein in dem Bericht genanntes Beispiel ist der Echo Dot, dessen Preis von $49,99 auf $79,99 stieg — eine Erhöhung von 60% in kurzer Zeit.

Die gleichzeitige Erfassung bei verschiedenen Modellen und innerhalb von weniger als zwei Tagen deutet auf eine breit angelegte Anpassung der Preispolitik des Unternehmens hin und nicht nur auf isolierte Schwankungen bei Aktionsartikeln.

Warum Amazon die Erhöhungen auf Speicherknappheit zurückführt

In einer Stellungnahme gegenüber TechCrunch erklärte Amazon, „die Konsumelektronikbranche sieht sich erheblichen Kostensteigerungen bei Komponenten für Arbeitsspeicher und Datenspeicherung gegenüber“ und habe diese Mehrkosten zunächst aufgefangen, bevor das Unternehmen die Preise seiner Produkte anpasste.

Der Bericht bezeichnet das Phänomen als „RAMmageddon“ und beschreibt eine globale Speicherknappheit, die durch den Boom der künstlichen Intelligenz verstärkt werde und die Produktionskosten zahlreicher Elektronikgeräte erhöhe.

Laut TechCrunch dürfte der Druck auf Angebot und Speicherpreise bis 2027 anhalten, mit der Möglichkeit, dass sich die Preise erst 2028 zu stabilisieren beginnen — eine in der Berichterstattung der Publikation enthaltene Projektion.

Amazon selbst sagte zudem, dass es im nächsten Jahr weiterhin gelegentliche Aktionen geben werde, was auf zeitlich begrenzte Rabatte trotz der neuen Preisniveaus hindeute.

Praktische Auswirkungen für Verbraucher und Signale vom Markt

Die direkte Folge für Verbraucher ist die Erhöhung der Kosten für Geräte, die bisher als preiswerte Alternativen zum Zugang zu Diensten und zum Amazon-Ökosystem dienten. Infolgedessen stellt TechCrunch fest, dass dies ein ungünstiger Zeitpunkt für den Kauf von Hardware ist.

Der Bericht ordnet die Maßnahme von Amazon auch in einen größeren Branchenkontext ein: Andere Unternehmen haben Teile der gestiegenen Kosten an Kunden weitergegeben, und Apple wurde als jüngstes Beispiel genannt — ein Unternehmen, das die Preise angepasst und versucht habe, die Auswirkungen mit einem Leasingprogramm für Geräte abzumildern.

Zusammenfassend deutet die Kombination aus Preisänderungen der Hersteller und der Perspektive einer angespannten Speicherverfügbarkeit bis 2027 darauf hin, dass Preisvariationen und neue Maßnahmen von Herstellern in den kommenden Monaten weiter zu erwarten sind.

Quellen konsultiert:

  • TechCrunch — https://techcrunch.com/2026/08/24/amazon-hikes-hardware-prices-by-60-percent-blaming-memory-shortage/